Raymond di Ronco - Aktuelles



"Vor dem Unwetter flüchtest du dich unter das Dach.
Doch sieh -
der Himmel wird schon wieder blau!"


japanischer Haiku



Jahresbrief "17/18"

Etwas spät, aber noch gerade rechtzeitig kann ich meinen Jahresbrief versenden. Wie obiger Spruch schon andeutet, war es ein „gutes" Jahr. Nach meiner Erkrankung konnte ich wieder „normal" arbeiten und dafür bin ich sehr dankbar.
Der Erfolg der Führungswerkstatt (sie läuft nun im 2. Jahr wieder mit sehr vielen Kolleg*innen aus unterschiedlichen Schulen) brachte Birgit Abraham-Schönecker, Hubert Staneker und mich dazu, eine GbR zu gründen, um in ihr die gemeinsamen Fortbildungen besser organisieren zu können. So kam „HuRaBi – Entwicklungsbegleitung" auf die Welt.
Unsere Ausbildung EB4 endete im September mit einer Reihe von Gesellenstücken So ist für Nachwuchs gesorgt, damit man uns nicht nachsagen kann, wir würden
in den Schulen „Generationswechsel" begleiten und unseren eigenen vernachlässigen.




 


Weitere Trainees werden im Laufe des Jahres 2018 ihr Gesellenstück im Forum der „Akademie für Entwicklungsbegleitung" präsentieren und so dafür sorgen, dass der Impuls weitergetragen wird. Ich bitte daher, auch diesen Kolleg*innen das Vertrauen in Zukunft zu schenken. Wir wollen versuchen, eine weitere Ausbildung „Entwicklungsbegleiter*in werden" zu beginnen. Gerne begrüßen wir Sie bei Interesse an unseren Informationstagen. Den Flyer dazu [897 KB] finden Sie auf meiner Webseite.



Meine Frau Françoise wird ab Juni in Luzern als Bewegungstherapeutin in „spacial dynamics" arbeiten, und so wird unser „finnisches Schwarzwald-Haus" noch mehr zum Treffpunkt für uns und unsere Familie werden.
Jonas, mein ältestes Enkelkind, ist nun eingeschult worden, an der Waldorfschule in Luxemburg, die sein „Bopa nonno" 1984 mit gegründet hat. Zur Einschulung schenkte ich ihm eine Hüttenwanderung in den karnischen Alpen.




 

Jonas - Antoni - Jules



Jetzt, am 1. Februar 2018, ist mein vierter Enkel Hugo zur Welt gekommen, so dass die (sehr angenehmen) Aufgaben „Bopa Nonno aus dem Schwarzwald" immer größer werden.

Daher ist es folgerichtig, dass ich aktuell über meinem Rentenantrag sitze. Es ist schön, dann weniger arbeiten zu können und gleichzeitig beglückend als Selbständiger weiterarbeiten zu dürfen, falls die „Welt" einen noch brauchen sollte. Ich hoffe sehr, dennoch mehr Zeit für meine Weitwanderungen zu bekommen. Damit ich in Form bleibe, gehört regelmäßiges Laufen weiterhin zu mir; diesmal reichte es immerhin zum Schwarzwald-Halbmarathon.

Glück ist kein Ort, sondern ein Weg (tibetanisches Sprichwort)



Unsere treue Yoscha hat uns in diesem Jahr verlassen, und so hält uns nur noch Akira auf Trab.




 

Immer wieder halte ich Vorträge oder Seminare zu pädagogischen Themen. Nun, fast 100 Jahre nach dem Impuls Steiners kann ich immer nur staunen, wie aktuell doch die Erkenntnisse von der Entwicklung der Kinder sind. Anregungen von anderen Pädagogen (wie Jesper Juul z.B.) ergänzen, drücken es „moderner" aus, ersetzen es aber nicht.





Als wir im schönen Film „Weit" waren, freuten wir uns von „unserer" Einrichtung in Sibirien zu hören und zu sehen. So geht auch in diesem Jahr eine Spende nach Irkutsk (www.beryosa.net). Auch die Freunde des Altai werden bedacht.

Nun wünsche ich allen ein glückliches und gesundes Jahr 2018. Mögen Ihre Wünsche und Ziele sich erfüllen.




Die Gesundheit ist wie Salz:
man bemerkt es nur, wenn es fehlt.

Sprichwort aus Italien

Mögen Sie das Salz nie vermissen!



Raymond di Ronco



PS: Spenden gingen an
- Talisman & Istok in Irkutsk/Sibirien www.beryosa.net sowie
- Freunde der Erziehungskunst, www.freunde-waldorf.de
Herzlichen Dank!



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